2022 Artists

(Link -> 2022 Flyer PDF)

(Link -> Frauen* im zeitgenössischen Zirkus)

(Link -> Programm mit Kurzbeschreibung PDF)

Circus charivari – avangardistisches Variété (120 Min)

Foto von Friederike Charivari die zwei Poster in der Hand hällt. Auf dem Poster steht jeweils "Circus Charivari Circus für alle" und das Hut-Logo vom Circus Charivari
SW Foto Portrait von einem Musiker in einem Tutu mit Ziehharmonika

Artistik, Kunst, Performance, Musik und Kuriositäten – Echte Freaks und wahre Lügen, unechte Tiere  und grandiose Geschichten; von der Reise der Kanonenfrau,  der giftigsten Pflanze der Welt,  dem Traum ein Bär zu sein und occidentalistische Analysen.

Jede Woche: wechselnde Special Guests – Stars von Nebenan und Nachbarn aus aller Welt

Willkommen! Bienvenue! Welcome !

To our shows, to our life, to our family!
We are presenting freaks from next door and
neighbours from all around the world
Sensations und triviality!!
Come and wonder!!!
We are not doing a Show, we are the show!!

Cause nothing is more exotic than reality!

https://www.circuscharivari.de/

Grupenfoto auf der Bühne vom SO36 mit Artists von Circus Charivari

Radieschen von unten – Fiesematenten – Clownsduo mit Sarg

Straßentheater 20-30 Minuten
Zwei Clowns liefern einen Sarg

SW Fotoder Gesichter von zwei geschminkten Clowns

Voller Trauer und Anteilnahme wagen sich diese zwei Clowns auf düsteres Terrain. Und erforschen die Gepflogenheiten und Emotionen rund um den Tod.
Denn sterben müssen wir alle.
Dramaturgie Mirjam Walte – Video von Häly Heinecker

FIESEMATENTEN
Clownsduo Berlin/Bremen
Ronja Rienecker und Paula Tietjen

https://fiesematenten.wixsite.com/clown


ZEITFENSTER

oder Die Farbe meiner Wand war ein bisschen verändert.

Foto einer Person auf einem Metallgerüst stehend

In der Mitte einer Wiese steht ein Zimmer: die vier Wände sind ein Gerüst aus Metall, eine Frau hängt an einem Luftring, ein Reisekoffer erinnert an einer Zeit, an der man noch reisen durfte. “Zeitfenster oder die Farbe meiner Wand war ein bisschen verändert” setzt sich mit Charlotte Perkins Gilmans klassischer Erzählung „Die gelbe Tapete“ und Berichten von Frauen auseinander, in denen sie von ihrer Lockdown-Erfahrung erzählen, um mit Humor und Poesie ein Bild der Zeit der Pandemie zu präsentieren und die Rolle der Frauen in dieser Gesellschaft in Frage zu stellen.

Zielpublikum: Erwachsene

Dauer der Vorstellung: 50 Min.
Mehr infos unter: https: //zeitfenster.weebly.de

Foto einer Person die ein Handstand macht

DAS LONEFLIGHT-THEATER

Künstlerisches Konzept

Das Loneflight-Theatre wurde 2020 in Darmstadt (Hessen) von der Performerin und Luftartistin Gabriela Schwab Veloso nach 20 Jahren professioneller Tätigkeit gegründet. Hauptziel der Gruppe ist die Entwicklung einer eigenen künstlerischen Sprache durch die gleichwertige Zusammensetzung vom Schauspiel, Bewegung und Lufttechnik. Außerdem nimmt sich das Loneflight-Theatre vor, die Zuschauer_innen in einer sensiblen und intimen Art zu erreichen und eine wahrhaftige Kommunikation mit ihnen zu etablieren. Dafür wird in den Projekten der Gruppe dramaturgische Strukturen entwickelt, die autobiografische, dokumentarische und fiktionalen Elementen miteinander kombinieren und nach einer darstellerischen Praxis gesucht, die theatrale und performative Elementen verbindet.

ZEITFENSTER (Beschreibung)

oder Die Farbe meiner Wand war ein bisschen verändert.

Mit luftartistischen und schauspielerischen Ausdrucksmitteln erzählt Zeitfenster oder die Farbe meiner Wand war ein bisschen verändert mehrere Geschichten in parallel: Wahren Audioaufnahmen von Erfahrungen aus der Corona-Zeit werden mit biographischen Elementen der amerikanischen Schriftstellerin Charlotte Perkins Gilmans (1860-1935) und ihre Ezählung „Die gelbe Tapete“ zusammengesetzt.

Ein Kubus mit Rändern aus Metall wird in einen öffentlichen Raum gestellt; einem Garten, einem Park, einem Platz. Der Kubus stellt ein Zimmer dar, ein Luftring symbolisiert das Fenster. Gabriela Schwab Veloso kommt als Erzählerin und berichtet mit viel Humor und Ironie die Geschichte der Entstehung von „Die gelbe Tapete“, während sie Handlungen aus  ihrer eigenen Lockdown-Erfahrung spielt (trainieren, kochen, aufräumen).

Foto einer Person die Kopfüber hängt

Als Kontrast-Element werden akrobatische Sequenzen an den Seilen und am Luftring geführt, die symbolisch als Fenster für eine andere Welt dienen, in dem Bewegung und Poesie noch möglich sind. Langsam wird sie zur Figur, von der sie erzählt und muss um ihre eigene Befreiung kämpfen.


Hullabaloo Cabaret

Hullabaloo cabaret invites you to a magical, acrobatic and absurd evening.
We will take you to a funny and curous world during the 1,5 hours show.
https://www.facebook.com/hullabaloocabaret

Graphik. Werbung für das Hullabaloo Cabaret

Pirjana – Fallen #1

Foto Person stehend von hinten mit sehr großer neon farblichen Perücke

Fallen #1 – eine Recherche.

Fliegendes Weiß spielt Abgrundtief.

Ein theatrales Ritual, eine Vorbereitung für das Rendezvous mit der Angst. Training für den Sprung in das Loch im Sein, in dem durch Umdrehung das Fallen zu Schweben wird. Eine Übung zum Loslassen.


Jana Korb – Narrativer Zirkus

#AbleBodiesAndStones
luftartistische Performance über Zirkus und Körper

If I can’t dance to it, it’s not my revolution.
Nach Emma Goldman frage ich mich: wie kann ich Teil der Revolution sein, wenn ich zu verletzt zum Tanzen bin? Wie kann ich die Welt verändern, wenn ich nicht präsent sein kann?
Dabei ist derzeit dieses Ich ein hypothetisches, ein sich gesund fühlendes Ich, das als Akteurin der Kunst des Risikos – als Akteurin des Zirkus – immer mit der Gewissheit kreiert, dass sich das jederzeit schlagartig ändern kann.
Mich interessieren also Körper im Spannungsfeld zwischen Diszipliniertheit und Anders- Befähigtkeit, zwischen Zirkus-Körper und verletztem Körper, zwischen Adrenalin-Rausch und Schmerz: der Widerspruch zwischen dem disziplinierten, funktionierenden Körper der Luftartistin, der die Norm des Gesundseins und der Fitness übererfüllt, und der Realität, dass es keine Körper gibt, die “gesund” sind.
Also ist der Mikrokosmos Zirkus nur ein Aspekt unserer Gesellschaft, die ihre Normen in körperlichen Ungleichheiten begründet? Wie kann Zirkus diese körperlichen Normen verdeutlichen?
#AbleBodiesAndStones ist auf der Suche nach dem Zirkus der Zukunft.

Foto von Jana Korb Kopfüber hängend während einer Aufführung



Künstlerisches Team

Idee, künstlerische Recherche, Spiel: Jana Korb
Artistische und körperliche Recherche: Jana Korb, Stephanie N’Duhirahe, Hoppe Hoppinsky, Carmen Küster, Flo* Strass, Benjamin Richter, Jennie Zimmermann
Critical Companion: Melmun Bajarchuu
Outside Eyes: Stephanie N’Duhirahe
Sound Design: Roman Džačár
Design und Fotos: Tobias Stiefel
Produktion: korb + stiefel GbR mit LOFFT – DAS THEATER

Partner*innen und Förderer*innen

LOFFT – DAS THEATER Leipzig // Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien // Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds // Meta Theater Moosach // Stipendien Sonderprogramm des Berliner Senats // Villa Waldberta – Künstlerhaus der Stadt München // Centrum choreografického rozvoje SE.S.TA , Žďár nad Sázavou // Chamäleon Theater, Berlin // Klub Mlejn, Praha // VUESCH Berlin // Instituto Entrando em Cena, Bragança Paulista // RC2 Teatro Escola, Belo Horizonte // Internationales Frauen*Theater Festival, Frankfurt


Angst verdirbt den Charakter

Person an Seil hängend Kopfüber

Ein luftartistisches Solo mit Vertikal- und Schwungseil und vielen Worten …In 8m Höhe, kopfüber, nur gehalten von einem flüchtigen Knoten am Fuß, zwischen Himmel und der harten Realität des Bodens, macht sich still und leise die Angst breit.„Über genau diese Angst will ich reden. Und über die Reflexion der Angst und den Umgang mit und vielleicht die Überwindung der Angst, die es mir ermöglicht, das Seil loszulassen … für den nächsten Trick, für den kontrollierten Fall … um meinem Nachbarn die Hand zu geben … um wieder Menschlichkeit statt Furcht und Abgrenzung zu spüren.

Person schwingend an einem Seil

In Analogie zur gesellschaftlich geschürten Unsicherheit, die zu Angst führt, die wiederum zu Ressentiments und offenem Rassismus führt. Über diese Angst zu reden, die ich real habe, während ich in 8m Höhe schwinge, fliege und falle. Die Angst, die mir diese Gesellschaft manchmal macht.
Der Rechtsruck unserer Gesellschaft ist nicht mehr übersehbar und nicht hinnehmbar.

Person hängend an einem Seil seitlich. Mit Horizont im Hintergrund

Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Nur wie?“Julia Knaust hat mit der neuen Produktion von Omnivolant ein ganz persönliches Stück zwischen Straßentheater, Circus und politischer Performance geschaffen.
Dabei entsteht ein spezieller Dialog zwischen der Artistin und dem, was das Publikum sieht, hört, fühlt…und antwortet.

Idee, Text und Spiel: Julia Knaust
Longe: Nils Wollschläger
Regie: Philipp Harpain, Susanne Lipp
Coach: Craig Weston

Um 90 Grad gedrehtes Foto mit Text. Person an Seil hängend. Tet: Angst verdirbt den Charakter
Luftartistik

Dauer: ca. 30 min

Video-Link: https://vimeo.com/475981477

website: http://www.omnivolant.de/openair_avdc.shtml oder: www.omnivolant.de


Kahoops – HulaHoop Fairytale Show

4 Fotos Collage von Person mit Hulahoopreifen
Foto Person mit Hulahoopreifen mit Publikum

Fairytale Show

Glaubst du an Feen? JA, das tue ich, das tue ich! … und ich wünsche Dir, dass Du auch daran glauben!

In dieser 30-minütigen Show erfährst Du mehr über diese göttlichen Kreaturen: Flügel, Ringe und andere Requisiten werden verwendet, um herumzufliegen und in andere Dimensionen vorzudringen. …und wenn die Nacht kommt, werden die Lichter funkeln.

  • Hula Hoop Workshop

Der Show folgt ein Hula Hoop Basic Workshop (30 Min.). 20 Hula Hoops in verschiedenen Größe werden vor Ort sein. Wenn du einen Hula Hoop hast, kannst du deinen Reifen gerne mitbringen. Finde Dein inneres Kind, entdecke Bewegungen, spiele und bewege Deinen Körper. Mit dem Hula Hoop Workout stärkst Du Deine Rumpfmuskulatur und Deine Bauchmuskeln. Dabei verbesserst Du gleichzeitig Deine Haltung, Deine Hand-Auge-Koordination und die Kraft Deines Oberkörpers sowie Deine Merkfähigkeit. Du wirst eine Menge Spaß haben während Du Dich fit hältst! Lass uns zusammen Hula Hoop tanzen!

Carla
https://www.kawhoops.com/de/shows/märchenshow/


Der Knast von Burning sensation

Schon einmal deine Freiheit verloren?
Schon einmal eingesperrt gewesen?
Schon einmal dran gedacht dir das Leben zu nehmen?

Foto Metallkäfig nachts. Mi Person die als teil einer Performance von Flammin in dem Käfig umgeben ist

“Der Knast” ein Stück Menschheit und genauso zerstörend.

burning sensation zeigt in dem Stück die Hilflosigkeit und die Ohnmachtsgefühle im Gefängnis eines Menschen mit vielen Feuereinlagen und für die ein oder andere Überraschung.

burning sensation zeigt ein Gefühl von Feuer, Schmerz und Wut!

http://www.burningsensation.de/


Puppenzirkus Freakshow

Strassenfoto von einerm Puppenspieler mit seinen Puppen

It is an original show full of magic and poetry, in which a group of dolls, unprecedented in the world, relive the garbage, get together and become rampant circus puppets to provide a great show.

When the bells start function and store the dolls circus prepares to deliver a fantastic and hilarious presentatiom


Flohzirkus Zakapüs

Foto Puppenspielerin mit Flohzirkusmanege

Madame Zakapüs präsentiert mit Humor und leichtem Wahnsinn die fantastischen Kaskaden ihrer geschickten Flöhe, die sie in ihrer Reise um die Welt gesammelt hat. In dieser Floh-Show zwischen Zirkus und Puppenspiel sind die Artisten bunte Flöhe: Seiltänzer, Akrobaten, Dompteur, Clowns…

Es juckt, es hüpft, das ist der Flohzirkus von Zakapüs!

https://www.facebook.com/circuszakapus


Into the wild – Pina Polar

Foto von Auftritt einer Person.

“Into the the Wild” Street Show ist Solo Frauenzirkus, Clown und körperliche Comedy Performance. Es enthält Fakir Tricks, Zirkusfähigkeiten (Messer-Jonglieren, Hutmanipulation, Multi Hula Hoop Reifen, Schlapp Seil), Puppenspiel und ständige Improvisation mit dem Publikum. Es ist eine Komödie der Irrtümer und ständiger Überraschungen. Slappseil Balancing, Hula Hoop Tanzen, furchterregende Wildtiere und eine Rock’n”Roll Kindergruppe stoßen aufeinander in dieser Lawine des Improvisationes und Clownesque.

https://www.pinapolar.com/


Die kleine Feuershow – Pyrofessor

Zum Staunen, Lachen und Mitmachen

Foto von Auftritt einer Person. Nachts mit Feuer

Nach der spektakulären Begrüßung des Publikums mit Feuertrompeten und Fanfaren eröffnet der Pyrofessor die 20-30 minütige Gauklershow mit der spannenden Inszenierung eines Vulkanes auf dem Stativ.

Der bevorstehende Ausbruch heizt die Stimmung kräftig an, und homo sapiens entzündet die Fackeln am gleißend rot brennenden Feuerberg.

Waghalsig setzt er sich die Feuerkrone auf, um anschließend Feuerjonglage mit Balanciertricks zu verknüpfen.

https://www.pyrofessor.de/


Drop – Work in Progress

Scheitern bedeutet ein vorher definiertes Ziel nicht zu erreichen. Ohne ein Ziel ist kein Scheitern möglich. Aber wer definiert unsere Ziele? Die Gesellschaft? Unser Unterbewusstsein? Wie kann ich das oberste Ziel einer Jongleurin, nichts fallen zu lassen, umdefinieren? Was wäre ein anderes mögliches Ziel?

Silke Schirok zeigt ein Jonglage-Solo über das Scheitern. Ein interaktives Stück, dass sich mit dem allgegenwärtigen Erfolgsdruck unserer Leistungsgesellschaft auseinandersetzt – denn in der Jonglage ist das Scheitern omnipräsent. Jedes Herunterfallen eines Objektes (Drop) wird sofort gesehen und kein Fehler kann vertuscht werden. Eine Reise zu den Ursprüngen des Scheiterns, um dort nach einem neuen Umgang und neuen Zielen zu suchen. Eine interdisziplinäre Performance an den Schnittstellen von performativem Theater, Sound und zeitgenössischem Zirkus.

http://www.jongleurin.com/


„So viel Heimat ist in mir“ Theresa Zinser

Foto Person die mit Projektor angeleuchtet wird

Hier sind wir, und laßt uns gemeinsam nackt und hilflos sein, biegsam und zerbrechlich, laßt uns gemeinsam staunen, wundern und träumen- trotz alledem. Das Projekt „So viel Heimat ist in mir“ verbindet Zirkusartistik mit Bildprojektionen und Text und widmet sich der kreativen Kraft psychischer Erkrankungen. Noch immer stellen Veränderungen oder Krankheiten von Geist und Seele ein Tabu dar, das nur in Nischen thematisiert wird. Gleichzeitig können Schmerz und Trauer, aber auch Wahnsinn und Manie neue, unentdeckte Ausdrucksformen schaffen. Die an Schizophrenie erkrankte Künstlerin Sigrun Johanna Zinser, die Zirkusartistin Theresa Zinser und die Videokünstlerin Blandine Casen begeben sich mit dramaturgischer Unterstützung von Anika Lachnitt auf eine gemeinsame Reise und stellen sich die Frage: Wie können wir eine Bühne teilen, jede mit ihren eigenen Ansätzen, die Welt zu betrachten und künstlerisch zu interpretieren.


Aerophilia

https://aerophilia-company.de/