**25. August - 11. September **

Circus Charivari presents

"Charivari Transit Zone: welcome to real world“

we left with a boat, ended up in an unknown island between realities.We made it charivari island.Come and become part of an experiment: In the transit zone you belong to nowhere, no countries, different rules and changing borders. Come and wonder! More curiosities and an experience you will never forget.

Es ist wieder soweit!

nach 2 langen Jahren sind wir zurück und zu Gast in der Villa Kuriosum. vom 25.8. bis 11.9. präsentiert CIRCUS CHARIVARI neue Gäste und die neue SHOW 2016: CHARIVARI TRANSIT ZONE

VIELE SHOWS – ATTRAKTIONEN AUS ALLER WELT- LEBENDE KURIOSITÄTEN- PERFORMANCE_ THEATER_INSTALLATIONEN- MUSIK und CIRCUS!!!

Charivari s transit Zone – welcome to a real world – Wir nahmen ein Schiff und landeten im Nichts. Wir gaben ihm einen Namen.

Circus Charivari präsentiert: Charivari Transit Zone: in der Tranzit Zone bist Du nirgendwo. Keine Nationen, andere Regeln, wechselnde Grenzen. Komm und reise mit uns zwischen den Welten und erforsche die Charivari Insel. Eine Reise mit vielen unglaulichen Gegebenheiten, neuen Kuriositäten und voller alltäglicher Wunder.

Es muß alles im nichts enden, sonst hat es keinen Sinn!

 

** Das Projekt Charivari Kulturgarten & Transitzone wurde 2016 mit der freundliche Unterstützung vom Ehrenamtsfond Lichtenberg unterstützt, hier ein grosses Danke!

Für mehr Infos [for more infos on the programm]:

>>>>>  *SHOWS*

>>>>  *SIDESHOWS*

>>>  *MUSIC*

>>>  *kindershows*

Circus Charivari – transit zone (2016)

Das Erleben der Zuschauer...

Die Zuschauer betraten das Gelände der Villa Kuriosum über einen Torähnlichen Eingang wo sie begrüßt wurden und in kleinen Gruppen erst weiter auf das Gelände gelassen wurden. Diese anfängliche Situation kreierte eine Situation des Ausgeliefertseins, wie es in Transit Zonen ähnlich. Nach der Begrüßung standen die Zuschauer in einem Raum, der von hohen Mauern gesäumt und mit einem Dach aus Baumkronen bestehend, durch einen Vorhang getrennt, der den hinteren Teil der Eingangshalle abschneidet. Die Gruppen wurden dann von kostümierten Zirkusmitarbeitern in den Raum hinter den Vorhang komplimentiert, der zwei Türen hatte. Pro Gruppe wurde immer nur eine Türe geöffnet. Die Zuschauer wurden entweder in die Zone Chari oder die Zone Vari entlassen. Dort warteten diverse Sideshows auf die BesucherInnen. Hinzuzufügen wäre, daß es selbstverständlich auch einen Eingang für RollstuhlfahrerInnen und Kinderwagen gab, dieser befand sich einige Meter weiter. Diese BesucherInnen wurden dann alle in das Gelände Vari eingelassen.

Chari war eine Wiese mit Zirkuszelt, einigen Bauwagen, einer zwielichtigen Lounge, dem Cunt Lab, in der sich volljährige BesucherInnen unterschiedlichste Shows zum Thema Gender und Sexualität anschauen konnten, oder sich zum Entspannen zurückziehen konnten.Vor dem Zirkuszelt stand ein Trapezgestell, eine weitere Spielmöglichkeit für Luftartisten, eine Snackbude mit Kaffee und Kuchen. Es gab eine Telefonzelle, die 33 Telefone auf dem gesamten Gelände inklusive einer Gästetoilette als Zentrale verband. Sowohl BesucherInnen als auch ZirkusmitarbeiterInnen konnten mit diesen Telefonen Kontakt zu anderen Orten des Geländes aufnehmen. Eine Messerwerferin, eine Jukebox die ein Musiker bespielte, der ihr starkes Eigenleben verlieh. Auch fand sich immer ein/e Zirkusmitarbeiter/in um die Gäste über das Gelände zu führen und auf besondere Sehenswürdigkeiten aufmerksam zu machen und von Attraktion zur Nächsten geleitete. Die einzige Verbindung von Vari zu Chari bestand darin, dass die BesucherInnen durch die Villa Kuriosum gingen. In der Villa Kuriosum befand sich eine weitere Jukebox, in Form einer Iranischen Zirkuskapelle, die die Wünsche der Gäste individuell erfüllte. Pro Gruppe wurde ein oder zwei Songs erfunden, danach ging die Türe zum anderen Teil des Geländes. Das Kuriositätenkabinett auch in der Villa Kuriosum fest installiert wurde bei besonderen Gästeanstauungen zu einer kurzen Führung durch die Exponate geführt. Vari der verwunschenere Teil des Geländes wurde von ZirkusmitarbeiterInnen von vielen kleinen Bühnen bespielt. Dort gab es: eine lärmende Großmaske gespielt von einem Bildhauer und Musiker, der den Gästen kuriosen Unsinn über eine Holzbehausung erzählte, dem Hotel Brutal, das die Größe eines kleinen Hauses hat und dreistöckige Hochbetten hatte und wiederum von Artisten mit Handpuppen bespielt wurde. Einem klingenden Fahrrad, dass von einem Musiker wie eine verstärkte Geige gespielt wurde, einem Hut-und Maskenverleih, einem kleinen Wagen, der den Gästen gegen ein Pfand eine sie ansprechende Verkleidung verlieh, einem Flohzirkus, der mit einer Marionettenspielerin viele Shows vorführte, einer Walk-Act-Figur mit Glaskugel, einem Baumhaus mit sich darunter befindendem Chemielabor,

einer Kluftküche, ein tiefes unbegehbares Loch am Wegesrand mit wechselnden Installationen, einem Teil des Kuriositätenkabinetts, an die Mauer installiert, mit ausgestopften Vögeln, eingelegten Pflanzenteilen, Setzkästen vollen Alltagsgegenständen und einem großen Teddy in einem Metallkäfig. Der Souvenirshop einzig ein Tisch der in der Mauer eingebaut wurde, ließ die Gäste in den jeweils anderen Teil des Geländes blicken, was die Sehnsucht weckte auch dorthin zu gelangen. Darauf wurden sie aber nicht aufmerksam gemacht, sie mussten dies selbst herausfinden. Auch diese Verwirrungsstrategie führte bei den BesucherInnen zu dem Gefühl sich wie in einer Transit Zone zu befinden. Optisch getrennt wurden die beiden Gelände durch eine Mauer, in der sich einige Türen befanden, die zwar gelegentlich geöffnet wurden, aber mehrheitlich um ZirkusmitarbeiterInnen den Zugang von dem jeweils einen zum anderen Gelände möglich zu machen. Auch dies verstärkte bei den ZuschauerInnen den Eindruck gefangen zu sein und einem System der Willkür unterworfen zu sein. Spielerisch gingen die ZirkusmitarbeiterInnen mit diesem Gefühl der Gefangenschaft um und achteten peinlich genau darauf niemanden zu überfordern oder bloßzustellen. Es war zu keinem Zeitpunkt des Festivals die Absicht die BesucherInnen zu quälen, der Reiz sollte darin bestehen sich durchzufragen oder auf eigene aust einen Weg in die weiteren Teile des Geländes zu finden. Den ZuschauerInnen gefiel diese Idee eines begehbaren Labyrinths im Garten der Villa Kuriosum. Die Mauer trennte nur den Teil des Gartens, den die BesucherInnen zuerst betraten vom Anderen. Das Gelände hinter der Villa Kuriosum beherbergt ein Gewächshaus, einen Nanostrand, ein kurzer Teil des Weges wurde in einen Sandstrand verwandelt, mehreren Terrassen, die den Blick auf benachbarte Bahnanlagen freigeben, dem Skyway, einem nicht begehbaren, überdimensionalem Klettergerüst, mit einem Weg auf 6Metern Höhe dann wiederrum in einen Besenturm mündet, ein von Hopfen völlig bewachsener Turm, der statt einem Dach viele Besen trägt. Einer Metallhalle, in der eine Puppenbühne und auch Live-Musiker ihre Künste vorführten. Auf einer ganz am Rande des Geländes befindlichen Holzbühne auf der ein Opernsänger sich am Klavier begleitete und eine zwischen Beeten gelegene Mulde in der ein Fotograf Portraitfotografien anbot. Ganz am Ende des Geländes gab es noch eine weitere Attraktion, die Balance, ein schweres Metallkarussel, auf dem die Fliehkräfte dadurch dass eine Person sich mit einen Klettergurt ausgestattet in eine Stahlkonstruktion einhakte, an dessen anderen Ende Metallgewichte dafür sorgten, dass die Person im Kreis durch die Luft geschleudert wurde und je nach physischer Fähigkeit weite Sprünge durch die Luft vollziehen konnte. Da diese Attraktion zeitaufwendiger war konnte man nur wenigen und vor allem interessierten ZuschauerInnen die Gelegenheit bieten daran teilzunehmen, aber die Gäste die sich ohnedies nicht getraut hätten, genossen das Zuschauen.

Die BesucherInnen waren an jedem Ort auf dem Gelände der Charivari Transit Zone unterhalten und wurden auch stets dazu angehalten weiterzugehen um die kleinen Bühnen und Spielflächen wieder für die nächsten BesucherInnen freizugeben. Durch das Spiel mit der Mauer wurde der Reiz erhöht alles sehen zu wollen, gerade weil die Mauer einen freien Blick nicht zuließ. Nur einige Wenige, die das Bedürfnis der Ruhe hatten blieben an einem Ort und fanden auch was sie suchten. Der Großteil der BesucherInnen ließ sich bereitwillig auf die vielen unterschiedlichen Spiele ein und unterhielten sich sehr gut!

Nach zwei Stunden geballt mit Aufführungen auf den vielen kleinen Bühnen wurden alle Türen und Tore geöffnet. So konnten die Zuschauerinnen ungehindert von Ort zu Ort wandern. Im Zirkuszelt traten dann alle, die bereits auf dem Gelände Ihre verschiedensten Nummern gespielt hatten. Die Zirkusfamilie spielte nun die gemeinsame Show im Zelt. Das Finale, die Zirkusshow im Zirkuszelt beendete das Spiel mit den Zuschauern in der Transitzone und begründete eine klassische Aufführungssituation. Wobei auch hier ganz unkonventionell vorgegangen wurde, nach zwei Dritteln der Show wurde das Publikum vor das Zirkuszelt gebeten, um den letzten Teil der Show unter freiem Himmel aufzuführen. Die ZuschauerInnen wirkten alle sehr zufrieden und gut unterhalten.

Die einzige Veranstaltung die nicht auf dem Gelände der Villa Kuriosum stattfand war die Zirkusparade. Diese bunte, demonstrationsähnliche Präsentation einiger menschlicher Attraktionen der Zirkuskapelle, kostümierten ZirkusmitarbeiterInnen und dank des Titels Transit-Zone jede Menge Koffer, die zusätzlich mitgeführt wurden.

Week 3 | 08 - 11.09.2016

Donnerstag [Thursday] 08.09.2016

18.00 h >> "The Monkey", onewomentheater by Maria de Vasconcelos. - ca. 30 min., englisch - Zelt [circustent]

19.00 h >> " Femme Variété " - ca. 90 min. Zelt [circustent]

20.30 h >> "Im Nebel", by Aerophilia Compagnie - draussen [outside]

21.00 h >> "Als die Kinder Kröten frassen", physical theater by Jana Heilmann - draussen [outside]

23.00 h >> Succulent Lips, experimantal music - Haus [house]

Freitag [Friday] 09.09.2016 ab 17.00 h

19.00 h >> Gambas Circus Present : "Paz Port"

20.00 h >> " Charivaris Transitzone mit Gästen aus aller Welt !"

- draussen & drinnen [outside & inside]

23.00 h >> BOMRANI, iranischer Chanson Blues Blakan Mix

Samstag [Saturday] 10.09.2016

Ab 14.00 h geöffnet [open from 2 pm] mit Kulturgarten, Entdeckungs- & Wartezone

16.30 h >> Tea3tte - puppetshow familiar

17.00 h >> Tincho Fontalicio

18.00 h >> *Cabaret MUNDANO* - a show to break the frontiers

19.00 h >> Charivari'S GRAND FINALE - draussen, drinnen, zelt & überall [outside, inside & tent]

23.00 h >> Louise Munka & friends, concert [inside]

Sonntag [Sunday] 11.09.2016

Ab 14.00 h geöffnet, mit Kulturgarten, Sideshows & Kaffee & Kuchen

[open from 2 pm, with coffee & cakes]

17.00 h >> Tea3tte - puppetshow familiar

17.30 h >> Tincho Fontalicio

18.30 h >> *Cabaret MUNDANO* - a show to break the frontiers

20.00 h >> "Gefangen", by Asphyxia Collectiv - Draussen [outside] ca. 35 min

21.00 h >> Cunt Lab Show - Zelt [circustent] ca. 45 min - adults only

23.00 h >> BOMRANI, iranischer Chanson Blues Blakan Mix [inside]

Week 2 | 01 - 04.09.2016

Mittwoch [Wednesday] 31.08.2016

20.00 h >> *LA MACHETA* by Princess Tweedle Needle - Zelt [circustent]

Donnerstag [Thursday] 01.09.2016 ab 17.00 h

19.00 h [From 6pm] >> RE OPENING: "Welcome to Charivaris Transitzone mit Gästen aus aller Welt !"

draussen & drinnen [outside & inside]

23.00 h >> Louise MUNKA & her accordeon, bohémienne professionelle.

Freitag [Friday] 02.09.2016 ab 17.00 h

18.00 h >> " Charivaris Transitzone mit Gästen aus aller Welt !"

draussen & drinnen [outside & inside]

21.00 h >> Dada Messe, mit [with] Pastor Leumund - ca. 45 min. Zelt [circustent]

23.00 h >> Shoushaun, experimental music - Haus [house]

Samstag [Saturday] 03.09.2016

Ab 14.00 h geöffnet [open from 2 pm]. Kulturgarten, Entdeckungs- & Wartezone

15.00 h >> Mitmachzirkus mit Zirkus Zack. Draussen [outside]

16.00 h >> Feuerwehr Theater - clowneskes Fahrzeugtheater für Gross & Klein. Draussen [outside]

17.00 h >> "der fliegende Arzt, frei nach Molière " von Wandertheater Pomp&Puder - Draussen [outside] ca. 45 min

18.30 h >> *Cabaret MUNDANO* - a show to break the frontiers

20.00 h >> MELON ROUGE VARIETE - Zelt [circustent]

Sonntag [Sunday] 04.09.2016

Ab 14.00 h geöffnet, mit Kulturgarten, Sideshows, Kaffee & Kuchen [open from 2 pm, with coffee & cakes]

16.00 h >> Prinzessin Tim - Kindershow. Draussen [outside]

17.00 h >> "der fliegende Arzt, frei nach Molière " von Wandertheater Pomp&Puder - Draussen [outside] ca. 45 min

19.00 h >> *Cabaret MUNDANO* - a show to break the frontiers

21.00 h >> Louise Monka, bohème & accordeon - im Haus

Week 1 | 25 - 28.08.2016

Donnerstag [Thursday] 25.08.2016

19.00 h [From 7pm] >> GRAND OPENING

"WELTPREMIERE - Welcome to Charivaris Transitzone mit Gästen aus aller Welt !"

draussen & drinnen [outside & inside]

Freitag [Friday] 26.08.2016 ab 17.00 h

19.00 h >> Frau Kanuschke. Warten auf Trude. - Artistisches Theater an der Vertikalstange von und mit Anja Gessenhardt, Musik: Isabel Janke. Draussen [outside], ca. 30 min.

19.30 h >> " Charivaris Transitzone - die einzigartige Show mit Gästen aus aller Welt !" - draussen & drinnen [outside & inside], ca. 2 stunden/2 hours

22.00 h >> " FREAK SHOW // Squidling Brothers CircusSideshow in Outer Space

23.00 h >> Schnur, Chansonpunk. Haus.

Samstag [Saturday] 27.08.2016

Ab 14.00 h Kulturgarten geöffnet [open from 2 pm] - Entdeckungs- & Wartezone

15.00 h >> Mitmachzirkus mit Zirkus Zack. Draussen [outside]

17.00 h >> die grosse Seifenblasenshow mit Corinne Bubbles Powder, auch zum mitmachen!

Draussen [outside]

Ab 19.00 h >> FREE PARKING ZONE## - night installations, performances, audio-visual acts, dance, concerts & party with special guests from Iran & the world.

19.30 h >> Vernissage "wake up stories" Ausstellung [exhibition]

21.00 h >> BOMRANI, iranischer Chanson Blues Blakan Mix - Zelt [circustent]

Sonntag [Sunday] 28.08.2016

14.00 h >> PARADE durch den Kiez

Ab 16.00 h geöffnet, mit Kaffee & Kuchen [open from 2 pm, with coffee & cakes]

16.00 h >> Clown Dolschu - für Gross & Klein. Draussen [outside]

19.00 h >> **YES Variété** - buntes aus Spanien - Draussen [outside]

21.00 h >> Real Kafana im Haus

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